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Back to the roots – Mit Gas auf den Punkt | Rezept: Sesam-Tofu Spieße

(Dieser Beitrag ist in sehr liebevoller Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Wedel entstanden – Werbung)

Hamburg

ist immer eine Reise wert, vor allem bei gutem Wetter und wenn sich alles um das Thema Essen bzw. das Thema Kochen dreht. Wie viele auf Instagram in meinen Stories und im Posting schon gesehen haben, war ich über das Wochenende im wunderschönen Hamburg. Ihr werdet es nicht glauben: Die Sonne war von Freitag bis Sonntag einfach immer da… und das ist nach meinen Erfahrungen hier eher eine Seltenheit. Also was will man mehr? 

Mit guter Laune, schönem Wetter und tollen Leuten kann ein Tag also nur gut werden! Dadurch motiviert drehte sich am Samstag also alles um das Thema “Kochen mit Gas”! Habt ihr schon einmal mit Gas gekocht? Nein? Oder vielleicht nur im Urlaub? Ich auch nicht 🙂 Aber neue Herausforderungen im Leben machen das Leben lebenswert und abwechslungsreich. Genau deshalb habe ich heute einige interessante Informationen rund um das Thema Cookingwithgas für euch. Die Stadtwerke Wedel haben unterstützt, indem Sie dieses tolle Event am Samstag für uns organisiert haben.

Die Stadtwerke Wedel sind ein mittelständischer Strom- und Gasversorger und im Vergleich zur Konkurrenz ein eher familiäres Unternehmen. Es arbeiten ca. 100 Mitarbeiter bei den Stadtwerken. Besonders aufgefallen ist mir, dass sie auf faire Preise setzen und ihnen der persönliche Kundenkontakt sehr wichtig ist. Für mich sind das sehr wichtige Faktoren, die in der heutigen Zeit mehr Wertschätzung erhalten sollten. 

Worin liegt der Unterschied beim Kochen mit Gas im Vergleich zum Kochen mit Strom?

Schlicht und ergreifend hat man bei einem Gasherd keine gewöhnliche Herdplatte, wie die meisten sie gewohnt sind, sondern einen Herdaufsatz aus Gusseisen. In früheren Zeiten wurden Gasherde mit einem Streichholz angezündet. Heutzutage haben die meisten Modelle schon eine automatische Zündeinrichtung eingebaut, die für ein problemloses und vor allem unkompliziertes Kochen sorgt.

Viele Menschen machen sich, wenn sie den Begriff „Gas“ in Kombination mit “Kochen” hören, Sorgen um ihre Sicherheit. Natürlich ist Gas nur so gefährlich, wie man selbst unvorsichtig und die Technik unausgereift ist. Doch dank der Deutschen Sicherheitsvorschriften muss man sich hier keiner Gedanken machen. Damit ein etwaiges Gas-Leck möglichst schnell bemerkt werden kann, wird dem ursprünglich neutral riechendem Gas nämlich ein schwefelhaltiger Geruchsstoff beigemischt. Dieser fiese Gestank riecht nach faulen Eiern, ist aber im worst case ein echter Lebensretter.

Nun kommen wir zur Frage: Womit kocht man besser mit einem Strom- oder Gasherd? 

Um euch die Entscheidung leichter zu machen, habe ich euch einige Vor-, sowie Nachteile aufgelistet:

Vorteile:

    • Das Kochen mit Gas ist günstig im Unterhalt
    • Gas gilt als umweltfreundlicher im Vergleich zu herkömmlichem Strom.
    • Alle Töpfe sind Gasherd-kompatibel und es müssen nicht erst passende gekauft werden.
    • Einfach abstellen: Nach dem Kochen gibt es keine Hitze auf dem Kochfeld. (Heizt schnell auf, kühlt schnell ab)
    • Viele Hobbyköche sind der Ansicht, dass mit dem Gasherd zubereitete Gerichte besser schmecken.
    • Stufenlose Hitzeregulierung

Nachteile:

  • Topfgriffe heizen ebenfalls schnell auf 
  • Durch die „offene Flamme“ entsteht eine höhere Temperatur in der Küche und bietet für manche ein geringes Sicherheitsrisiko 
  • Das Putzen des Herdes gestaltet sich etwas umständlicher
  • Speisen für längere Zeit auf dem “Herd” warmzuhalten gestaltet sich etwas umständlich

Was denkt ihr? Sind mir weitere Unterschiede aufgefallen? 

Tatsächlich ja, mir sind gewisse Dinge aufgefallen. Was mir besonders gut gefallen hat, war die gleichmäßige Verteilung der Wärme in der Pfanne. Im äußeren Bereich war die Pfanne ebenso warm wie in der Mitte. Das sorgt dafür, dass ihr euer Fleisch, euer Gemüse oder was ihr sonst zubereiten möchtet, gleichmäßig von allen Seiten anbraten könnt, ohne dass etwas anbrennt.

Falls ihr jetzt denkt, dass ihr zwingend auch mit Gas heizen müsst, wenn ihr damit auch kochen möchtet, ist dies nicht der Fall. Es liegt ganz an euch, euren Präferenzen und wie viel ihr ausgeben wollt bzw. könnt.

Solltet ihr ebenso wie ich nicht in Hamburg oder Umgebung wohnen, braucht ihr euch keine Sorgen machen. Denn auch überregional können die Angebote von den Stadtwerken Wedel genutzt werden. Zudem kann auch jeder auf Wunsch 100 % Öko-Strom beziehen. Falls ihr bereits einen Gasherd habt oder mit Gas heizen wollt, könnt ihr euch ganz bequem und unkompliziert auf der Seite www.wechselgas.de ein persönliches Preisangebot ausrechnen lassen. Vielleicht lohnt es sich für euch und ihr macht ein Gas-Schnäppchen mit unterbrechungsfreier Gaslieferung. Das garantieren nämlich die Stadtwerke Wedel. Probiert es einfach mal aus!

Wie oben kurz erwähnt, haben wir an dem sonnigen Tag auch selbst Hand anlegen dürfen und etwas Leckeres gezaubert. Ich hatte die Ehre das Dinner mit einer Vorspeise zu starten. Es gab leckere Sesam-Tofu Spieße (einmal in vegan und nicht vegan) und überraschenderweise hat es wirklich jedem geschmeckt. Denn die Teller waren wie blankgeputzt.

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Ein  rießen Dank an die Stadtwerke Wedel für das wahnsinnig tolle, informative & vor allem leckere Event.

Details

  • Preparation Time: 01:00
  • Cook Time: 00:30
  • Servings: 8

Ingredients

  • *Für die Sesam-Tofu Spieße*
  • 800g fester Tofu
  • 4 EL Sesamöl
  • 4 EL Sojasauce
  • 4 EL Limettensaft (oder Orangensaft)
  • 1 TL Sambal Oelek
  • 1 Knoblauchzehe (oder Knoblauchpulver)
  • 2 Eiweiß (falls Vegan: dann einfach weg lassen)
  • 16 El Sesamsamen (rechnet lieber großzügig)
  • Öl zum anbraten
  • 16 - 18 Holzspieße (ca. 15 cm)
  • -
  • *Für die Erdnusscreme*
  • 1 Knoblauchzehe (oder Knoblauchpulver)
  • Chili Pulver (je nach schärfe Grad)
  • 10 EL Sojasoße
  • Den Saft von 2-3 Limetten
  • 400g Peanutbutter
  • 150 ml Wasser (mehr oder weniger, je nach Mixstärke/Konsistenz)

Preparation

  • 1*Für die Sesam-Tofu Spieße*
  • 2Den Tofu halbieren, jeweils in Scheiben schneiden (ich habe aus einem Tofu (200g großzügig 4 Stücke geschnitten, so hatten sie eine optimale dicke/größe um sie später aufzuspießen).
  • 3Sesamöl, Sojasauce, Limettensaft und Sambal oelek verrühren. Knoblauch schälen und dazupressen.
  • 4Den Tofu damit beträufeln, mindestens 30 Minuten (am besten 1-2h) marinieren.
  • 5Das Eiweiß auf einem Teller verschlagen, Sesamsamen auf einen anderen Teller geben. (falls das Rezept vegan sein soll: Die Marinade etwas länger einwirken lassen und mehr Limetten oder Orangensaft nutzen)
  • 6Die marinierten Tofuscheiben aufspießen (falls die Pfanne nicht groß genug sein sollte könnt ihr dies auch erst später machen), erst in dem Eiweiß, dann in dem Sesamwelzen. Achtet hier darauf, dass der Tofu wirklich überall mit Sesam bedeckt ist.
  • 7Öl in einer Pfanne erhitzen und von allen vier Seiten goldbraun braten.
  • 8-
  • 9*Für die Erdnusscreme*
  • 10Alle Zutaten miteinander vermengen, Wasser je nach Bedarf nachgeben.

2 comments

  1. Hey Leila,

    ich weiß nicht ob das als Mann auch okei ist. Aber ich wollte mich mal bei dir bedanken! Für deine tolle Arbeit auf Social Media und dem Blog! Das Thema betrifft mich gerade tatsächlich und daher werd ich mich direkt mal schauen was es mich kosten würde zu wechseln.

    Vielen Dank schönes Wochenende Paul

  2. Danke für die ganzen Informationen! Ich weiß noch nicht was ich vom Kochen mit Gas halten soll… Vielleicht irgendwann wenn ich eine eigene Wohnung oder ein Haus haben sollte. Es klingt auf jeden Fall interessant!

    Deine Sesam-Tofu Spieße werde ich aber trotzdem probieren! Ich bin schon ganz gespannt

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