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Bye Bye 2017 – Ein Jahr wie jedes andere?

Mein Jahr 2017 in einem Wort?

Lehrreich

Vieles erlebt, viel gelacht aber auch geweint, viel gelernt und ausprobiert. Entscheidungen getroffen, wie z.B. mit dem ständigen tracken aufzuhören, beschlossen glücklich zu werden, glücklich zu sein so gut es geht. Hab Dinge probiert, bereut oder optimiert, hab einfach mal gemacht und riskiert.

Das neue Jahr in Berlin gestartet, mit viel Essen, Bildern und einem zerstörten Mac Book der alle Unidaten verloren hatte die ich für die Prüfung gebraucht hätte. War verzweifelt, überfordert, hab mich hingesetzt und von vorne angefangen. Gearbeitet, geschrieben, zusammengefasst und gelernt. Viel gelernt, sehr viel sogar!

Hab meinen Geburtstag mit meiner Freundin in Barcelona bei meiner Familie verbracht, hab noch mehr gegessen, gelacht, die Sonne genossen und mir den Kopf zerbrochen: Über das Leben, die Welt, die Zukunft, meine Figur und übers glücklich sein. Im selben Zug das Projekt “Wohnung renovieren” in Angriff genommen: Von braunen Holzdecken und dunklen Räumen zu weiß gestrichenen Decken und einer definitiv helleren Wohnung. Hab mir eine Art Ankleidezimmer gebaut, nicht perfekt, nicht Blogger like aber mit ausreichend Platz und bezahlbar!

Während mein Semester begonnen hatte, der Alltag wieder eingetroffen ist, habe ich mir wieder Gedanken gemacht, zu viele Gedanken über meine Zukunft, mein Studium und mein anstehendes Praktikum (hierzu bald mehr). Hab mich gestresst, Panik geschoben, beworben und gehofft. Mein Semester begonnen, bin zur Vorlesung gegangen, manchmal vielleicht zu oft, zu streng und diszipliniert und dann kam mein Unfall

Ich erinnere mich an den Moment, als wäre es gestern gewesen, meine Erinnerungen sind nur noch in Zeitlupe, wie sich das Auto gedreht hat, die Leitplanke und dann standen wir mitten auf der Autobahn, mitten in der Nacht, mit einem total zerstörten Auto. Einige Stunden später im Krankenhaus, mit unzähligen Untersuchungen, einer geplatzten Reise nach Berlin und meinem Sturkopf3 Tage später trotz Schleudertrauma, Prellungen und Schmerzen nach München zum Curvy Supermodel dreh zu fahren

Mit viel Schmerzmittel einer rießen Ladung an neuen Erkenntnissen und Erfahrungen lag ich danach aber erstmal flach.

Hatte mich wie so oft in meinem Leben überschätzt, hab neue Freunde gewonnen, alte wieder getroffen und manche aus meinem Leben geschmissen. Meinen Vater nach Jahren und meine Großmutter aus Marokko nach über 15 Jahren wieder gesehen. Reflektiert, vermisst und die Zeit genossen.

Hatte ein paar tolle Tage in Kopenhagen, erneut mit viel Essen (wie sollte es auch anders sein?), shoppen und Bildern, alleine und doch unter vielen Menschen. Manchmal vielleicht zu vielen, ich bin ein Mensch, der nicht sonderlich viele Menschen in sein Leben lässt und wenn dann richtig.

Kopenhagen ist eine so wahnsinnig schöne Stadt, ich habe mich sofort in die Landschaft, die Umgebung und in das Tropenhagen, in dem es zwar Ultra stickig war, aber so verdammt wunderschön. In einer Stadt, in der du die Zeit vergisst, in der du alles mit dem Fahrrad entdecken kannst, eben, einfach und so bezaubernd. Mit unzähligen Cafés, Geschichten und tollen Momenten

War zum ersten Mal in Köln (Handybild), dann in meiner geliebten Stadt Hamburg und zwischen der einen und anderen Prüfung auf Sylt. Zwar mit viel lernen, sehr viel sogar, viel Wind, Sand, Wasser, Sonne und wunderschönen Momenten. Hab meine schwerste und schlimmste Prüfung bestanden und direkt danach mein Praxissemester begonnen. 100 Tage die mich so einiges geleert haben, mich, meine Gedanken und vor allem meinen Alltag verändert haben.

Habe viel gelernt über mich, was ich will, was ich nicht will, was mich ausmacht, was ich kann und was nicht. An was ich definitiv arbeiten muss aber auch gerne möchte.

Hab zu viel gearbeitet, zu wenig auf mich und meinen Körper geachtet, war an tollen Orten, in Kassel, Frankfurt, Karlsruhe, dann wieder in Hamburg für meinen ersten Videodreh. Irgendwann noch am Bodensee und hab verdammt viel Zeit mit meiner Mama <3 verbracht, sehr viel sogar, so viel wie vielleicht noch nie! War aber schön und genau richtig so!

& nun sitze ich hier mit meinen niedergeschriebenen Worten die keinerlei Struktur aufweisen und meistens mit dem Wörtchen habe beginnen. Irgendwie nervös, neugierig und freudig, dieses Jahr freue ich mich tatsächlich auf Silvester, auf das neue Jahr. Nicht weil 2017 kein gutes Jahr war, ich habe wahnsinnig viel gelernt! Ich bin eher gespannt, gespannt auf das kommende Jahr, weil ich einiges beschlossen habe und hoffentlich umsetzen werde.

Mehr dazu aber dann im neuen Jahr!

Wir feiert ihr heute Silvester? Geht ihr eher feiern, oder zelebriert ihr das neue Jahr daheim mit Freunden oder der Familie? Ich starte das Jahr mit meiner liebsten Beschäftigung: ESSEN! In diesem Sinne, einen guten Rutsch und auf ein tolles Jahr

Ein Kommentar

  1. Oh… das mit deinem Unfall habe ich ja gar nicht so richtig mit bekommen. zum Glück ist es nochmal gut gegangen ! Da hattet ihr aber Glück oder? Darf man fragen wie es passiert ist?

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