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Der Weg zum Studium – Wie finde ich den passenden Studiengang für mich?

Nach der Schule ist vor dem Studium? Oder nicht? Na was nun?

Die meisten erwartet heute eine typische Schullaufbahn:
RealschuleAbiturStudium (Bachelor)vielleicht ein Masterarbeiten

Um euch vorab schonmal etwas zu sagen: Nicht alles ist Gold, was glänzt ;) Ich habe heutzutage das Gefühl jeder Studiert, weil es eben verlangt wird. Weil man noch nicht so wirklich bereit für den Alltag ist und allgemein noch absolut keine Ahnung hat was man sein restliches Leben bis zur Rente (falls es diese bis dahin überhaupt noch gibt) machen möchtet. Auf der anderen Seite wird das Studium und den damit verbundenen Bachelor / Master für Firmen gerade in der Zeit des Fachkräftemangels immer wichtiger. Deshalb sollte man sich genügend Zeit für die Suche nehmen

In welche Richtung möchte ich mich weiterbilden?

  • Was will ich studieren?
  • Wo will ich studieren?
  • Warum will ich studieren?
  • Wie intensiv will ich studieren?

Fragen über Fragen die einem während dem Abitur im Kopf umher schwirren. Aber was hilft nun? Wer hilft? Zu Beginn solltest du dir selber bewusst werden in welchem Bereich du dich möglicherweise am wohlsten fühlen würdest. Technik, Mathematik, Lehramt, Jura, Medizin, BWL, Management, Medien, Psychologie etc. Informiere dich durch Freunde, Familie, die Agentur für Arbeit, Studienberatung und Google deinem treuen Freund und Helfer über sämtliche Bereiche. Ich weiß es kann ätzend und nervig sein aber gib dein bestes! Doch vor allem sei ehrlich zu dir selbst, nichts ist ärgerlich als das falsche zu studieren und gegebenenfalls wechseln zu müssen! Denk immer daran, du wirst diese Richtung höchstwahrscheinlich dein Leben lang beibehalten also investiert lieber ein, zwei Stunden mehr in deine Suche.

Schnupperstudium

Es ist eine Möglichkeit einen kleinen Einblick ins Studenten leben zu bekommen, erste Erfahrungen in einem Vorlesungsraum, mit der Art des Unterrichts und der Anzahl an Studenten. Setz dich rein und entscheide selbst, ob dieses Fach oder diese Art etwas für dich ist. Vielleicht ist die eine Universität doch zu groß? Zu viele Menschen, zu große Säle, zu verwirrend? Dann schau dich nach einem alternativ Studiengang, um der an einer Hochschule angeboten wird oder schau direkt nach, ob dein Studiengang auch an einer FH angeboten wird. (Voraussetzung hierfür ist natürlich das du schon weißt was du studieren willst.

Bewerbungsphase

Wenn du dich dann endlich für das Studienfach und die Hochschule/Uni entschieden hast (oder für mehrere Standorte) beginnt das Bewerben. An den meisten Universitäten zählen einzig und alleine die Noten, bei manchen muss zu den Noten noch ein Motivationsschreiben mit geschickt werden oder ein gewisses Praktikum nachweisbar sein. Informiert euch am besten auf der Homepage der jeweiligen Uni.

Achtung es gibt bei circa 40% der Studienplätze keinen NC, was jedoch bedeutet, dass es bei den restlichen 60% auf den NC ankommt.

NC WAS?!

„Die Abkürzung NC steht für Numerus Clausus und das bedeutet – Lateiner wissen es – „beschränkte Zahl“. Das wiederum heißt nichts weiter, als dass in einem Studiengang nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht. Der Grund dafür ist einfach: Die Profs und ihre wissenschaftlichen Mitarbeiter können natürlich nur eine bestimmte Anzahl an Studierenden optimal betreuen. Deshalb gibt es Studienplätze, die einen Uni-NC haben. Das bedeutet, dass eine Uni die Zahl ihrer Plätze in Absprache mit dem Wissenschaftsministerium begrenzt und sie in eigener Regie vergibt.“ www.ich-will-wissen.de

Das bedeutet, wenn ihr euch für einen Studiengang entschieden habt, müsst ihr euch genau die Voraussetzungen zur Zulassung durchlesen. Sollte euer Notendurchschnitt sehr viel schlechter als der geforderte sein, solltet ihr euch eventuell einen anderen suchen (probiert es trotzdem, aber haltet euch vlt. Alternativen in der Rückhand!). Ist euer Schnitt nur 0,2 oder 0,3 Noten schlechter als der Angegeben habt ihr die Möglichkeiten diesen mit sogenannten Wartesemestern „auszubessern“

Wie viel euch ein Wartesemester für die Bewerbung nützt, solltet ihr an der entsprechenden Uni/FH herausfinden.

Wartesemester

Auch wenn es etwas doof klingt und ihr euch Sorgen macht in der Zukunft auf diese Wartesemester in Bewerbungsgesprächen angesprochen zu werden, macht euch keine Sorge! Solange ihr die Zeit sinnvoll nutzt, ist alles kein Problem!

Möglichkeiten die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken sind:

  1. Au Pair
  2. Arbeiten
  3. Ausland
  4. Work & Travel
  5. Praktikas machen
  6. Ausbildung (falls ihr wisst ihr müsst z.B. mehr als 4 Semester warten damit ihr aufgenommen werdet)

Das Studium selbst

Wenn ihr für euren Wunschstudiengang zugelassen wurdet und ihr euch eingeschrieben habt kann es schon los gehen. Je nach Universität / Hochschule könnt ihr eure Vorlesungen selbst zusammenstellen oder ihr bekommt einen „Stundenplan“


Wie sieht es bei euch Momentan aus? Steht ihr kurz vor der Entscheidung?

Fällt es euch schwer? Im nächsten Blogpost würde ich etwas zu meinem Studiengang erzählen, was interessiert euch hier? Habt ihr Fragen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen 🙂

xoxo Leila

2 Kommentare

  1. Sehr toller Post! Ich selbst stecke zwar schon mitten im Studium aber so wirklich weiß ich trotzdem nicht was ich wirklich möchte, welchen Master ich machen soll, ganz zu schweigen was ich später einmal machen möchte. Ich finde das so schwierig zu entscheiden..

    Liebe Grüße, Mandy
    http://mandyswonderworld.com/

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