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Lifeupdate #1 / Übers Erwachsen werden, wie das Leben seinen Lauf nimmt – Schule – Studium & was dann?

Lifeupdate #1

Wer wollte als Kind nicht immer erwachsen werden? Eigene Post im Briefkasten zu haben, alleine Shoppen zu gehen, eigene Entscheidungen treffen zu können, unabhängig zu sein, selbst Autofahren zu dürfen und all das! Aber was wir dabei nicht bedacht haben, dass die Post zum größten Teil aus juristischen und rechtlichen Teilen besteht, die man kaum versteht und aus Rechnungen, dass wenn man alleine shoppen geht auch alles selbst bezahlen muss, dass es nicht immer einfach ist Entscheidungen zu treffen, die vielleicht seine komplette Zukunft entscheiden… Wir haben nicht daran gedacht, dass man sich ein eigenes Auto kaufen muss, dass dieses repariert werden muss und immer “Hunger” hat. Warum ich meinen Blogpost mit so etwas anfange? Weil genau das meine Gedanken sind, Gedanken die ich habe, bzw. Dinge über die ich mir selbst Gedanken mache.

  • Was wäre wenn?
  • Bin ich zu faul?
  • Zu dumm?
  • Nicht gut genug?
  • Was ist mein Talent? – Hab ich überhaupt eins?
  • Was sind meine Stärken und Schwächen?
  • Wieso bin ich so schlecht in Sprachen, inklusive der deutschen Rechtschreibung?
  • Wieso muss ich eine Brille tragen?
  • Schaffe ich die Schule?
  • Habe ich mich für den richtigen Studiengang entschieden?

All diese Fragen und Gedanken kennt sicherlich jeder.

Ich will euch mal eins sagen, das Leben ist kein Ponyhof ich glaube das muss ich nicht zweimal sagen, oder 😉 ? Jedoch sind meiner Meinung nach genau solche Gedanken völlig normal, entweder wir machen uns Sorgen um die Zukunft, um die Liebe, um die Gegenwart oder um die Vergangenheit. Selten sind wir vollstens  entspannt und zufrieden.

Ich muss gestehen, momentan mache ich mir über eine Sache besonders viele Gedanken… und zwar über mein Studium. Wie viele wissen, studiere ich “Management und Personalwesen” im 3. Semester. Ich bin leider einer dieser Menschen, der sich viel viel VIEL zu viele Gedanken über die Zukunft macht. Wie wird alles verlaufen, wo stehe ich mit 30? Hab ich mein Studium geschafft? Hab ich einen Job und wenn ja macht er mir auch Spaß? Denn ich finde es gibt nichts Schlimmeres, als wenn man seine Arbeit und das was man den Rest seines Lebens machen muss abgrundtief hasst… Nun ja oder man stellt sich die Frage, ob man doch schon verheiratet ist und eventuell sogar Kinder hat.

leila-mini

Im Leben ist alles möglich und genau deshalb bin ich der Meinung man sollte vor allem als Frau auf alle Fälle etwas in der Tasche haben bevor man heiratet bzw. Kinder bekommt. Ich bin die Sorte von Mensch, die immer etwas realistischer und “hart” denkt, denn mal ehrlich, was passiert, wenn nach X-Jahren Schluss ist? Wenn der Mann einen betrügt oder die Frau den Mann, egal wie rum, wenn die Liebe einfach nicht mehr vorhanden ist? Oder wenn der Alltag einfach zu viel kaputt gemacht hat? Was ist wenn man dann alleine da steht, ohne etwas vorweisen zu können. Weil man sich jahrelang liebevoll um den Haushalt und die Kinder gekümmert hat, während der Mann die Familie versorgt hat. Versteht mich nicht falsch, ich glaube es kann eine wunderschöne Aufgabe sein seine eigenen Kinder aufzuziehen, aber wenn ich persönlich wüsste, ich habe keine abgeschlossene Ausbildung, kein Studium in der Tasche oder eventuell Berufserfahrungen, könnte ich nicht ruhig schlafen. Es kann gut sein, dass genau das keine gute Einstellung ist, doch ich bin der Meinung, dass dies keine negative Einstellung ist, sondern realistisches Denken, die in dieser schnelllebigen Zeit einfach so wichtig ist.

Natürlich ist mir bewusst, dass man es sich nicht aussuchen kann in wen und wann man sich verliebt. Aber ich mein wer kämpft heutzutage noch richtig für seine Beziehung? Man schmeißt es halt hin, gibt ja Facebook und Bars, Clubs und was auch immer. Da lernt man schon wieder jemanden kennen… Aber dem ist meiner Meinung nach nicht so. Was denkt ihr wieso es so viele alte Ehepaare gibt? Denkt ihr eine Beziehung ist immer einfach und es gibt niemals Streit? Definitiv nicht ! Eine Beziehung ist etwas an dem man Tag für Tag, Jahr für Jahr und ein Leben lang arbeiten muss, wie bei allem anderen auch. Aufgeben kann jeder, kämpfen und alles geben, können heutzutage in dieser neuen Generation zu der ich selber gehöre nur noch die wenigstens. Leider…

Tja und da frage ich mich nur: Wo stehe ich nun in X-Jahren, ist der Studiengang den ich gewählt habe wirklich das Richtige für mich? Ist es das was ICH will, mein Leben lang?

Ich weiß auf diese Fragen leider selbst keine Antwort, für mich ist das Studium zäh und hart. Ich weiß nur nicht ob es an mir, an dem Studiengang liegt oder ob sich studieren eben genau so anfühlt. Ich meine wie alt sind wir schon? Was wissen wir schon vom Leben? Mit unseren 18 / 19 / 20 / 21 Jahren (oder älter), was können wir da schon von dem Leben wissen, welche Erfahrungen haben wir schon und um Himmelswillen WOHER, ja woher sollen wir wissen was wir die nächsten 40-50 Jahre arbeiten wollen? Wahrscheinlich müssen wir es einfach wagen und nicht immer alles aufgeben und abbrechen weil es sich komisch anfühlt. Einfach durchziehen und machen und wenn ihr es nicht schafft, wenn ihr das Studium nicht schafft oder das Abitur oder die Ausbildung, obwohl ihr wirklich alles gegeben habt. Dann macht etwas anderes, dann war‘s wohl doch noch nicht das Richtige, aber gebt bloß nicht auf!!!

 

Alt wird man von selbst. Erwachsen werden erfodert etwas mehr Einsatz.

 

Was ich euch damit sagen will: Wir wissen nicht WAS für uns das Richtige ist. Wir können nur neugierig durch die Welt gehen und offen für Neues sein und manchmal sollten wir auch einfach etwas wagen. Ihr werdet euch wundern was passiert, wenn man sich nur mal traut. 😉

Genau aus diesem Grund und wegen diesen Gedanken kann ich euch auch nicht die momentan sehr häufig gestellte Frage “ob ich das Studium und vor allem den Studiengang” empfehlen kann, beantworten. Ich mein ich bin in den ersten paar Wochen des 3. Semesters, wie viel Personal hatte ich da schon.. Aber ich kann euch sagen, dass ich euch auf dem Laufenden halte, sobald ich für mich mehr herausgefunden habe.

Das Thema Liebe, Beziehung und Kinder habe ich vermutlich das erste Mal angeschnitten. Bei mir gibt es nicht sonderlich vieles zu erzählen und ich weiß auch noch nicht, ob ich überhaupt bereit dafür bin. Ich meine euch an meinem Leben teilnehmen zu lassen, ist eine Sache und bereitet mir ehrlich gesagt auch absolut keine Probleme, jedoch denke ich, muss nicht alles über die Liebe und über Gefühle gesagt werden, was es vielleicht zu erzählen gibt. Aber wer weiß, eines Tages kommt vielleicht der Tag an dem ich doch mal bereit bin etwas darüber zu schreiben. Ihr könnt euch auf alle Fälle sicher sein, dass ihr es mitbekommen werdet.

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Wie ist das bei euch? Macht ihr euch viele Gedanken über die Zukunft? Oder lasst ihr es einfach laufen? Habt ihr ängste und vor allem wie steht ihr zu dem Thema Beziehung? Würde mich wahnsinnig interessieren was ihr so dazu sagt, damit ich auch mal eine andere Meinung höre 🙂

10 comments

  1. Hey, ich denke, dass es den meisten so geht… vorallem wenn man wie ich keinerlei finanzielle Unterstützung von zu Hause bekommt und Wohnung und alles was dazu gehört selbst finanzieren muss. Und wenn du dann ein Studium hast, dass mehr als ein 40 Stunden Job ist und du somit auf einen Studienkredit angewiesen bist den du natürlich zurückzahlen musst und jedes Semester, das du studierst dich mehr und mehr verschuldet, dann glaubt mir wisst ihr erst was es wirklich heißt Zukunftängste zu haben. Es kommt dann nicht selten vor, dass man sich eine Woche von Nudeln mit Tomatensoße ernährt, weil
    man sich doch auch endlich mal wieder eine neue Hose kaufen möchte. Und jede Prüfung ist dann der blanke Horror, weil Top-Noten letztlich entscheiden, ob du nach dem Studium im Stande sein wirst deinen Kredit zurückzuzahlen oder nicht. Ich liebe meinen Studiengang ( Master in Gesundheitsmanagement und Gesundheitsökonomie), immerhin bin ich mir dahingehend sicher. Aber ansonsten bedeutet für mich an die Zukunft denken purer Stress und Angst und damit
    mein ich bereits die nächste Prüfungsphase…

    1. Liebe Adriana 🙂
      das klingt sehr schlimm und tut mir wirklich leid soweit habe ich noch gar nicht gedacht. Da bin ich wirklich sehr sehr froh das ich bei meinen Großeltern unter gekommen bin… Aber hey nicht aufgeben ja? DU SCHAFFST DAS !!!

  2. Also, ich bin auch gerade erst 19 und mache mir genauso viele Gedanken. Ich muss dieses Jahr noch überbrücken und werde dann nächstes Jahr studieren oder eine Ausbildung machen, aber selbst da bin ich schon blockiert, weil ich Angst habe, dass es doch nichts für mich ist. Also klar ‘Augen zu und durch.’ Aber deine Sorgen sind, meiner Meinung nach, sehr berechtigt. Bildung geht auch vor, man weiß nie was kommt im Leben und sollte für sich selbst sorgen können. Es muss ja nicht mal Scheidung sein, vielleicht werden auch die Eltern krank oder der Partner, man weiß ja leider nie.
    Du zeigst eine soo positive Einstellung, behalte die bloß bei, doch ich finde, dass du in deinem Post schon recht hast. Genieß das Leben in allen seinen Zügen.

    1. Hei du liebe 🙂
      ich habe auch 1 Jahr überbrückt und etwas gearbeitet das finde ich meist sogar total hilfreich 🙂 Aber ja du hast Recht man weis nie was passiert, es kann von jetzt auf nacher anders sein… Wir müssen das Leben wirklich mehr genießen wenn es nicht immer so hart wäre…

  3. du hast echt einen tollem Blogpost geschrieben. Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen. Ich studier jetzt im fünften Semester und bin mir auch nicht ganz sicher ob es das Richtige ist bzw. ob mir der Job dann ein Leben lang Spaß machen wird. Aber niemand kann uns sagen ob wir das “Richtige” machen, ob es das ist oder eben auch nicht oder ob wir einen Job nach dem Studium finden, etc…
    Ich mach mir auch sehr viel Gedanken über alles und mach mir zu viele Sorgen. Allerdings erschwert mir diese Denken mein Leben. Und eigentlich will ich das ändern und anfangen mir erst dann Sorgen zu machen, wenn es nötig ist und nicht schon vorher. Ich hoff du verstehst was ich meine.
    Aber Kompliment zu deinem Beitrag. Er ist super geschrieben und ich finde es toll, dass du so ehrlich deine Gedanken mit uns teilst 🙂

    1. Liebe Nadine 🙂
      mich freut es erstmal das du dir alles durch gelesen hast Danke dafür !! Was studierst du denn wenn ich fragen darf :)?
      JA auf jeden Fall dieses ganze ständig sorgen machen und grübeln ist anstegend und erschwert das Leben ungemein :/

  4. Richtig Gänsehaut beim Lesen! In dem was du schreibst steckt einfach so viel Wahres. Ich bin selber ein Mensch der wirklich zu viel nachdenkt und sich ständig fragt, ob es denn jetzt richtig ist und sich nur wegen der Veränderung so ‘falsch’ anfühlt. Ich finde deine Sicht aufs Leben richtig bewundernswert, weil du für deine 21 Jahre schon so erwachsen und reif denkst. Ich glaube, oft ist das Problem einfach diese Ungewissheit, was danach kommt. Abi, und dann? Studieren, aber was? Und wenn man dann das falsche wählt, wenn es einem nicht gefällt, einfach abbrechen? Oft vergisst man, dass man in seinem Leben noch SO viel Zeit hat, und wenn man dann eben mal was nicht schafft, dann gibt es noch Millionen andere Möglichkeiten. Wenn einem etwas nicht gefällt, dann hat man noch so viele Jahre, etwas anderes zu machen, man hat NIE ausgelernt. Viele machen sich denke ich auch einfach zu viele Sorgen, und vor allem zu viel Leistungsdruck, weil von allen Seiten der Gesellschaft alles nurnoch auf Leistung ausgelegt ist. Und was ich daran schade finde, ist, dass solche kleinen Seelen wie du oder ich oder alle anderen die das hier lesen dabei untergehen und völlig übersehen werden, obwohl es genau wir sind, die für unsere Gesellschaft überlebenswichtig sind. Danke danke danke für deine wundervollen Blogpost, sowas regt einen selber immer zum nachdenken an, und genau das ist es, was zählt. Nicht, wieviele follower man hat oder wie beliebt man ist, sondern diese paar Mensch, die man mit seinen Worten mitten im Herz erreicht, und bei mir schaffst du das definitiv immer wieder.

    1. Oh Isa ! DANKE, ich freue mich gerade das dich der Beitrag so “berührt” hat bzw das er dir gefällt und das ich dich erreicht habe. Genau DAS ist der Grund wieso ich das mache, wenn ich nur ein paar Menschen motivieren und zum lachen bringen kann hab ich schon so so so viel mehr gewonnen 🙂 !

      Ja ungewissheit macht einen wirklich verrückt, man macht sich einfach immer und immer wider Gedanken obwohl wir wie du schon sagst eig noch so jung sind und das halbe Leben noch vor uns haben.

  5. toller Blogpost! mir geht es oft genauso, bin vor kurzem 20 geworden, habe schon eine abgeschlossene Ausbildung hinter mir und studiere jetzt. ich weiß von der Ausbildung wie es ist in einem beruf zu arbeiten, der einem nicht wirklich Spaß macht und habe oft bedenken, dass das sich die arbeit nach dem studium dann auch “falsch” anfühlt und ich dann keinen plan C hab aber vllt sollte man es auch einfach auf sich zukommen lassen und sich erst dann Gedanken machen, wenn es wirklich soweit ist..man vermiest sich sonst zum teil nur die laune wenn man über dieses ganze “was wäre wenn” nachdenkt lg!

    1. Hei Katy 🙂
      ich glaube auch wir sollten anfangen es einfach auf uns zukommen zu lassen. Wo ein Wille da auch ein Weg irgendwie 🙂 !! Den sich immer seinen Kopf zerbröseln hilft eig auch nicht 🙁 Das wird alles und danke für deinen Lieben Kommentar ! <3

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