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Wieso ich mich von nichts und niemandem unterkriegen lasse! & wie DU das auch schaffen kannst.

Hei ihr Lieben,

ich denke die meisten haben mit bekommen das ich vor kurzer Zeit einen Unfall hatte. Mir geht es heute nicht um den Unfall selbst, sondern die Tatsache…  Ich habe in den letzten Tagen und Wochen einige Nachrichten mit  verschiedenen Fragen erhalten:

„Wie hast du das geschafft? Wie kannst du nur so positiv bleiben? Bei dir ist es zurzeit so Bergab gegangen und es war keine Aussicht auf Besserung wieso hast du nicht aufgegeben?“

Alles berechtigte und verständliche Fragen, ehrlich vor wenigen Monaten oder vor circa einem Jahr hätte ich selbst andere mit solchen Fragen „bombardiert“. Es war unvorstellbar für mich positiv zu denken und nicht direkt die Flinte ins Korn zu werfen. Ich war das parate Beispiel der überzeugten „negativ Denkern“

NEGATIV WAS?

Nunja ich war der festen Überzeugung, das negatives Denken im Leben die beste Lösung sei. Sei es in der Schule, bei Klausuren, Veranstaltungen, Wettbewerben, Herausforderungen oder Dingen im alltäglichen Leben. Wieso ich so gedacht habe? Ich hatte Angst enttäuscht zu werden…

Aber was hat enttäuscht sein mit dem negativen Denken zutun?

Ganz einfach, man beginnt in seinem Alltag Dinge von vornherein negativ anzugehen, um später, wenn das Ergebnis auf einen wartet nicht enttäuscht zu werden. Wenn ich mir die ganze Zeit nach einer Klausur einrede, das es so oder so nicht gut gelaufen ist und es Noten technisch dann tatsächlich nicht sonderlich gut geworden ist, war ich weniger enttäuscht. Sollte ich aber eine gute Note geschrieben haben, war ich umso glücklicher und stolzer. Teilweise ist es psychisch vielleicht auch logisch, aber wisst ihr, was hier völlig vernachlässigt wird? Was überhaupt nicht bedacht wird? Wenn wir an alles in unserem Leben mit negativen Gedanken angehen wie sollen wir dann wachsen? Wie sollen wir dann besser werden, stolz auf etwas sein oder uns an etwas erfreuen? Gar nicht! Denn im Kopf redet man sich ja sowieso immer ein, das es schlecht lief und man absolut keine Chance hat sein Ziel zu erreichen. Na dann schafft man es auch nicht.

Das bedeutet: ZEIT für eine neue Sichtweise !

Ich will euch hier nichts vom Leben erzählen, keine rosarote Blümchen Brille aufsetzen. Das Leben ist und kann oftmals scheiße und unfair sein, keine Frage auch ich weiß das! Doch ich bin davon überzeugt, dass wir das Leben manchmal etwas austricksen müssen um glücklicher, zufriedener und ruhiger zu werden. Wir haben das Recht etwas Glück im Leben zu erfahren, JEDER von uns und wir fangen am besten sofort damit an!

Ändert eure Denkweisen

Achtet in eurem Alltag auf die Kleinigkeiten, die Sonne die euch morgens schon im Bett anlächelt, die Sonnenstrahlen in der Mittagspause, der Feierabend auf den ihr euch den ganzen Tag freut, das Gefühl nach der Trainingseinheit, der Restaurant Besuch mit Freunden oder dem Partner, den lieben Worten einer Freundin oder einfach die Tatsache, dass wir gesund sind und leben. Es ist alles Sache des Blinkwinkels und der Einstellung. Solch eine Veränderung geschieht nicht innerhalb von Tagen, es kann Wochen und Monate andauern. Aber es hilft!

Also wie hast du es denn die letzten Wochen geschafft? Klinik Besuch, Hausarbeit die nicht klappen, Diätfrust, der Autounfall, Krankenhaus und der darauf folgende Infekt.

Gute Frage, aber eigentlich ist es ganz einfach, wenn man erstmal verstanden hat, wie sehr es hilft. Ihr solltet euch bewusst werden das in jeder Situation, die nicht so gut gelaufen ist, ob eine Trennung, ein Unfall, eine Krankheit, eine schlechte Note oder sonst etwas geschehen ist. Ihr könnt es NICHT MEHR ändern! Nicht durch negatives Denken und nicht durch positives.

Akzeptiert die Tatsache – Akzeptiert die Situation und das daraus folgende Ergebnisse

Mache das beste aus der dir gegeben Situation

→ was können wir daraus lernen?! Was können wir dadurch besser machen? Was schätzen wir dadurch mehr? Was erleben wir dadurch intensiver? Aus jeder einzelnen Situation im Leben kann man etwas lernen.

Was soll ich aus einer Trennung zu schätzen lernen? Beziehungsweise wie um alles in der Welt soll ich etwas positives daraus ziehen?

Ganz einfach, nach einer Trennung, ob ihr im Guten oder schlechten auseinander gegangen seid, lernt ihr eure Freiheit wieder zu schätzen, eure Zeit für euch selbst. Ihr könnt euch bewusst werden, was euch wichtig ist und was ihr auch ALLEINE erreichen könnt. Ich habe nach meiner ersten und bis dahin auch letzten 😉 Beziehung eine Menge lernen können. Ich weis was ich in Zukunft möchte aber vor allem weis ich was ich NICHT mehr möchte. In welchen Bereichen in Kompromisse bilden kann und wo meine absoluten Grenzen liegen. Natürlich ist eine Trennung meistens nichts schönes aber versucht die Situation wahrzunehmen, zu akzeptieren und das beste daraus zu machen!

& wie willst du denn aus einem Unfall etwas lernen?

Oh ihr glaubt nicht, wie viel ich aus dem Unfall wieder lernen konnte, wie viel ich mir wieder ins Bewusstsein rufen konnte. Denn das Leben ist kurz, genau so etwas spürt man nach einem Unfall umso mehr.

Auch der Unfall hat mir wieder und wieder gezeigt, dass es wichtig ist positiv zu denken. Denn das Leben bietet mehr als Trübsal zu blasen, lasst so wenig negativität in euren Alltag wie nur möglich. Also wieso sollten wir uns SELBST Steine in den Weg legen wenn es auch anders geht! Wir haben genügend damit zu tun gegen andere Menschen zu „kämpfen“, gegen Probleme anzuhalten wieso sollte man dann noch sein eigener Feind werden?

Hört auf damit! Versucht bewusst jede Situation sei sie noch so fürchterlich genauestens zu analysieren und konzentriert euch auf das positive.

Na klar hatte ich einen Unfall, das Auto ist kaputt, viel Geld ist „kaputt“, ich konnte am nächsten Tag nicht nach Berlin fliege, mein München Aufenthalt wurde auch anstrengender und allgemein konnte ich über eine Woche nicht richtig zur Uni, lag im Bett und habe Zeit verplempert. All das sind Tatsachen, die ich nicht ändern konnte! Ich konnte nur das positive aus dieser Situation ziehen.

Denn ich habe meinen Alltag danach umso mehr geschätzt, meinen München Aufenthalt doppelt und dreifach genossen, meine Familie noch mehr schätzen gelernt als zuvor. Alles wurder intensiver und kräftiger

Also Augen auf im Alltag! Versucht schrittweise positiver zu denken und lasst euch nicht frustrieren wenn es nicht von Anfang an klappt. Wie handhabt ihr das so? Versucht ihr meist positiv zu denken und fällt es euch schwer? Oder habt ihr euch damit überhaupt noch nicht beschäftigt?

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